So machen Sie Ihr Auto urlaubsfit – Teil 1

Auch in Bayern haben vor Kurzem die Sommerferien begonnen. Und wie jedes Jahr machen sich nun zahlreiche Menschen auf den Weg Richtung Süden in den wohlverdienten Urlaub. Dabei sind vor allem Urlaubsreisen mit dem eigenen Auto bei den Deutschen sehr beliebt. Jedoch kann die Fahrt in die Sommerferien aufgrund von hohen Temperaturen, langen Fahrten und heftigen Staus für Ihr Auto schnell zur Schwerstarbeit werden. Deshalb ist es ratsam, Ihren PKW vor Abfahrt noch einmal gründlich durchzuchecken, damit der Trip in den Urlaub nicht auf dem Seitenstreifen einer Autobahn endet. Im ersten Teil unserer Urlaubs-Checkliste erfahren Sie, wie Sie Ihr Auto Urlaubsfit machen.

Reifen

Untersuchen Sie die Laufflächen und Flanken sorgfältig auf etwaige Beschädigungen. Die Reifen sollten wenigstens noch eine Profiltiefe von drei Millimetern aufweisen, um bei jeder Wetterlage optimalen Grip zu gewährleisten. Außerdem ist es äußerst wichtig, den Reifendruck der Beladung Ihres PKW anzupassen. Die korrekten Werte stehen in der Bedienungsanleitung, im Tankdeckel oder im Einstieg der Fahrertür. Checken Sie zudem auch den Zustand Ihres Reserverads. Ab einem Alter von sechs Jahren sollte man auch bei nicht benutzten Reifen über einen Austausch nachdenken. Prüfen Sie hierzu einfach die DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Sie gibt Auskunft über das Produktionsdatum. Die Nummer 1307 steht zum Beispiel für die 13. Woche des Jahres 2007.

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Mit dem Auto in den Urlaub fahren – Unsere Checkliste für eine stressfreie Fahrt

Motoröl

Den Ölstand überprüfen Sie am besten bei betriebswarmem Motor. Stellen Sie zudem sicher, dass Ihr Fahrzeug möglichst auf einem geraden Abschnitt steht. Idealerweise liegt der Ölstand unter der Maximum-Markierung des Peilstabes. Ist er nahe der unteren Grenze, sollten Sie Motoröl entsprechend der Angaben des Fahrzeugherstellers nachfüllen. Generell empfiehlt es sich, ein Reserveöl mit an Bord zu haben.

Motorraum

Werfen Sie auch einen Blick unter die Haube und achten Sie auf Beschädigungen oder andere Auffälligkeiten. Weißes Pulver an den Batterie-Polen ist beispielsweise ein Indiz für eine Schädigung des Akkus. Ausgefranste Keilriemen können leicht reißen. Zündkabel und Kühlschläuche sind häufig Opfer von Marderbissen. Schäden sollten vom Fachmann begutachtet und gegebenenfalls repariert werden.

Wenn Sie sich an diese Checkliste halten, schaffen Sie eine gute Grundlage, um stressfrei mit Ihrem Auto in den Urlaub zu fahren. Was Sie in Bezug auf Bremsflüssigkeit, Scheiben und Kontrollleuchten beachten müssen, erfahren Sie im zweiten Teil unserer Checkliste.

 

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